Funktionsprinzip der Wärmepumpe

Die Funktion der Wärmepumpe ist bei allen drei Varianten gleich.

Über einen Wärmetauscher (Verdampfer genannt) wird Energie aus einem Medium (Luft, Wasser oder Erde) an ein Kältemittel abgegeben.

Das heisst, das Kältemittel geht zum Beispiel mit -15°C in den Wärmetauscher, durch die durchströmende Umgebungsluft (0°C) wird das Kältemittel auf -1°C „erwärmt“.

Danach wird das Kältemittel in den so genannten „Verdichter“ weitergeleitet, wo es unter Druck gesetzt wird.

Durch die Erhöhung des Drucks steigt auch die Temperatur des Kältemittels.

Hier wird dann die Temperatur beispielsweise von eben jenen -1°C auf 40°C angehoben.

Im dritten Schritt wird das Kältemittel durch einen weiteren Wärmetauscher geleitet, „Verflüssiger“ genannt.

Hier gibt das Kältemittel seine Wärme an das Heizungswasser ab.

Die Temperatur fällt von den 40°C auf Beispielsweise 0°C ab.

Im Letzten Schritt wird im so genannten „Expansionsventil“ der Druck wieder vom Kältemittel abgelassen, wodurch auch noch einmal die Temperatur abfällt, wieder auf jene -15°C.

Das Prinzip der Wärmepumpe kennt jeder von Zuhause. Der Kühlschrank hat ein identisches Funktionsprinzip, nur läuft hier der Kreislauf umgedreht, beziehungsweise man betrachtet es aus der anderen Richtung.

Beim Kühlschrank entspricht das Heizungswasser dem Raum und der Verdampfer befindet sich im Kühlschrank. Dementsprechend heizt also der Kühlschrank, wenn er den Innenraum des Kühlschranks kühlt, zeitgleich den Raum in dem er steht auf.