Erdwärmepumpe

Die Erdwärmepumpe gliedert sich widerum in zwei Varianten.

Möglichkeit eins:

Die so genannte „Sole-Wasser-Wärmepumpe“. Hier werden zwei oder mehr Tiefenbohrungen auf dem Grundstück gemacht.

Das Wärmeträgermedium „Sole“ wird eingebracht und nimmt in einem geschlossen Kreislauf die Energie des Bodens auf.

Das System gehört zu den effektivsten, gehört aber auch in den meisten Fällen zu den Kostenintensivsten.

Ein COP von 5,0 ist hier in den meisten Fällen problemlos zu erreichen.

Möglichkeit zwei:

Bei der Flächenerdwärmepumpe werden Flächenkollektoren, welche nicht überbaut werden dürfen, auf circa 1,2m-2m tiefe eingelassen.

Diese entziehen dann dem Erdboden die Energie zur Gebäudebeheizung und Trinkwarmwassererzeugung.

Als Richtwert kann man 40m²/KW annehmen.

Dementsprechen benötigt man für eine „normales Einfamilienhaus“ mit 15KW Heizlast, circa 600m² nicht überbaute Fläche.

Meist scheitert dieses System am hohen Flächenbedarf.

Die Errichtung einer besonders effektiven Erdwärmepumpe wird durch die BAFA gefördert.