Scheitholz

Scheitholzkessel, oder Holzvergaserkessel eignen sich zunächst nicht zur alleinigen Gebäudebeheizung.

Bei hohem Wärmebedarf (an kalten Wintertagen) ist es notwendig den Kessel bis zu dreimal pro Tag zu bestücken, wenn man komplett auf alternative Wärmeerzeugung verzichten möchte. Da jedoch die Möglichkeit das die Hausbewohner beispielsweise im Winterurlaub sind oder sich vielleicht sogar im Krankenhaus befinden ist hier zur Versorgungssicherheit und zum Schutz vor Frostschäden immer ein zusätzlicher Wärmeerzeuger notwendig.

Beispielsweise gibt es Kompaktgeräte in denen sowohl Scheitholz, als auch  Holzpellets verbrannt werden können.

Der Name „Holzvergaserkessel“ kommt durch die Verbrennungsvorgänge. Das Holz wird mittels Glühzünder auf Ausgasungstemperatur gebracht und anschließend wird das Holzgas automatisch gezündet.

Die Kosten je Kilowattstunde variieren hier sehr stark, je nachdem ob das Holz selbst im Hauberg geschlagen wird oder vom Händler bezogen wird.

Als Faustformel gilt zunächst 2,5-3 Kilogramm Scheitholz ersetzen 1Kilogramm Heizöl (leicht) (Heizöl leicht, Wikipedia)

Der Bezugspreis vom Händler liegt bei circa 3,1€cent/Kilowattstunde.

Der Bezugspreis beim Heizöl liegt bei 9€cent/Kilowattstunde.

Derzeit wird der Einbau eines Scheitholzkessels von der BAFA mit 1000€ gefördert.