Pellets

Pellets sind die derzeit verbreitetste Variante der zentralen Holzfeuerung. Sie unterliegen Normen und haben daher einen einheitlichen Qualitätsstandard.

Sie entstehen zu 95% aus Abfällen aus der Holzindustrie, lediglich 5% werden zur Spitzenlastabdeckung aus ganzen Stämmen erzeugt, die jedoch auch eher Qualitätseinbußen haben.

Derzeit liegt der Preis für die so genannten „DIN Plus-Pellets“ (Quelle: Raiffeisen, Pellets) bei 4,9€cent/Kilowattstunde

Zum Vergleich liegt der Preis von Heizöl (90€cent/liter) bei 9€cent/Kilowattstunde.

Die Holzpellets erfordern eine trockene Lagerung und sollten 10% Holzfeuchte nicht übersteigen. Bei höherer Feuchte besteht die Gefahr das die Pellets sich während des Transports in den Kessel oder während der Lagerung zersetzen und zu Störungen führen. Dementsprechend sollten bei feuchten Lagerräumen Gas- und Wasserdichte Kunststofflagerbehälter verwendet werden.

Es besteht auch die Möglichkeit zur Erdtanklagerung.

Die Lieferung der Pellets erfolgt, wie beim Heizöl auch, mittels eines Tankwagens, welcher die Pellets in den Lagerraum einbläst.

Die Pellets werden anschließend vollautomatisch mittels Saugsystem oder Förderschnecke in einen neben dem Kessel stehenden Tagesvorratsbehälter gefördert.

Aus diesem werden mittels einer Förderschnecke die Pellets in den Kessel gefördert.

Je nach Hersteller und Verbrennungssystem werden die Pellets von oben eingeworfen, oder von unten eingeschoben.

Jedes System hat hier Vor- und Nachteile.

Die Pellets müssen somit nicht, wie oft befürchtet, von Hand bestückt werden, sondern sind fast so komfortabel zur Gebäudeheizung zu nutzen wie ein Ölkessel.

Der einzige wesentliche Unterschied ist das sie circa 5-6 mal pro Jahr den Aschekasten ausleeren sollten.

Derzeit wird der Einbau einer Pelletheizung von der BAFA mit bis zu 2500€ gefördert.