Holzofen-Kaminofen mit Wassertasche

Die Nutzung eines Holzofens in den eigenen vier Wänden ist ja gerade im Siegerland weit verbreitet. Jedoch besteht beim konventionellen Ofen das ein oder andere Problem.

Die Überwachung der notwendigen Verbrennungsluftversorgung wird ja gemeinhin vom Schornsteinfeger noch überwacht (Schutzziel 1 und Schutzziel 2), jedoch werden viele Kaminöfen montiert ohne Absprache mit Schornsteinfeger und/oder Fachinstallateur, was zu großen Gesundheitlichen Problemen, bis hin zum Tode führen kann.

Das nächste Problem beim konventionellen Kaminofen ist die Energiebilanz. So hat ein Kaminofen ohne Wassertasche Abgastemperaturen von bis zu 300°C. Zum Vergleich hat ein Gas- oder Ölbrennwertgerät Abgastemperaturen von circa 80°C, eine Holzzentralheizung (Pellet, Scheitholz, Hackschnitzel) Abgastemperaturen von circa 115°C, ein Kaminofen mit integrierter Wassertasche 130°C-150°C und ein Kaminofen mit nachgerüstetem Abgaswärmetauscher 150°C-180°C.

Dementsprechend haben die anderen Wärmeerzeugen auch einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Beim konventionellen Ofen liegt der Wirkungsgrad (“eta” wikipedia) bei circa 40%.

Beim Kaminofen mit Wassertasche muss der Wirkungsgrad entsprechend DIN EN 13240 mindestens 70% betragen.

Wie bereits erwähnt gibt es auch für den „konventionellen“ Kaminofen die Möglichkeit einen wasserführenden Abgaswärmetauscher nach zu rüsten.

Hierbei wird dann ein Stück des Kaminrohres entfernt und durch einen Abgaswärmetauscher ersetzt.

Dieser Abgaswärmetauscher wird dann in die Hydraulik der Heizungsanlage eingebunden und belädt einen Pufferspeicher. Wenn der Pufferspeicher ausreichend Temperatur hat, sperrt er den Heizkessel und schickt anstelle der Wärme des Heizkessels das durch den Ofen aufgeheizte Pufferwasser durch das Heizungssystem.

Derzeit wird der Einbau eines Pelletkaminofen mit Wassertasche von der BAFA mit 1000€ gefördert.