Kraft-Wärmekopplung – Blockheizkraftwerk

Die so genannte Kraft-Wärmekopplung (KWK) oder auch Blockheizkraftwerk wird ein fossiler Energieträger verbrannt und je nach Anlagengröße wird ein Dynamo entweder durch einen Ottomotor oder durch einen Stirlingmotor angetrieben.

Vom Energiegehalt des Brennstoffs werden circa 30% in elektrische Energie umgewandelt.

Die Restliche Energie wird in Abwärme umgewandelt.

Jedes Gaskraftwerk arbeitet nahezu genauso. Jedoch wird beim gewöhnlichen Gaskraftwerk die entstandene Wärme in den Kühltürmen einfach vernichtet.

Bei der Kraft-Wärmekopplung nicht. Hier wird die entstandene Abwärme effizient für ihre Gebäudebeheizung genutzt.

Gemäß der KWK-Richtline bekommt man als Energieerzeuger pro erzeugte Kilowattstunde elektrische Energie eine Vergütung von 5,5€cent.

Zur Sicherung einer langen Lebensdauer, sowie einer hohen Energieeffizienz ist es unbedingt notwendig lange Laufzeiten zu Gewährleisten, denn wie man es ja auch vom PKW kennt sind „Kurzstrecken“ für einen Motor „tödlich“.

Daher wird neben dem Blockheizkraftwerk ein Pufferspeicher errichtet und das Gebäude im Idealfall auch hydraulisch abgeglichen.

Beim Blockheizkraftwerk sollte ganz besonders auf hohe Qualität geachtet werden.

Laufzeiten von 4000-6000 Betriebsstunden pro Jahr sind hier keine seltenheit. Die Laufzeit eines normalen Heizgerätes mit Trinkwassererwärmung und Zirkulation beträgt gemäß DIN EN 12831 2000 Betriebsstunden.

Ein PKW hat Standardgemäß eine Laufzeit von ca. 400 Betriebsstunden pro Jahr.

Dementsprechend hat ein Blockheizkraftwerk in einem Jahr Bereits dieselbe Laufleistung hinter sich wie ein PKW mit 10Jahren Lebensdauer.

Wenn man dem Gedanken jetzt weiter folgt hat also ein Blockheizkraftwerk bei „nur“ 15 Jahren Lebensdauer dieselbe Laufzeit hinter sich wie ein normal genutzter PKW mit 150Jahren.

Die Errichtung eines Blockheizkraftwerks wird derzeit durch die BAFA gefördert.